Die Ölheizung

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Geschichte

1921Die Firmengeschichte der heutigen Stoffmehl Mineralöl GmbH begann im Jahre 1921. Die Gründerin Witwe Peter Stoffmehl bot in einem Kohleschuppen gelagerte Braunkohlebriketts zum Kauf an, bis ihr Sohn Willy 1923 das Geschäft durch den Kauf eines Pferdes und Pferdekarren ankurbelte. Ferner stellte er mit Richard Cleve einen Mitarbeiter ein, der dann 50 Jahre für das Unternehmen tätig war. Schon bald wurden Lagerhallen und Lagerschuppen erstellt. Kurz vor Kriegsbeginn verstarb die Firmengründerin.

Während der Kriegsjahre betrieben Willy Stoffmehl und seine Ehefrau Maria das Kohlengeschäft unter schwierigsten Bedingungen weiter. Die Versorgung wurde so gut es ging - in Partien von 50 Pfund und nicht mehr - aufrechterhalten.

Nach Kriegsende wurde im August 1947 ein 3-t-Kipper für 5 Stunden zum Preis von 23,- RM angemietet. Zunächst war aus den Trümmern ein neuer Anfang zu schaffen. Die Schuppen und Lagerstätten waren durch die Wirren des Krieges nur wenig zerstört und konnten direkt wieder voll genutzt werden.

 

1947 erhielt Wilhelm Stoffmehl die Genehmigung zur Errichtung einer Feldscheune zur Unterstellung von Fahrzeugen und Lagerung von Kohlen, sowie zum Bau einer Scheune zur Lagerung von Kartoffeln. Nachdem diese Hallen errichtet worden waren, ging die Entwicklung des Unternehmens, unter anderem durch den Kontakt zur Zeche Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort, rasant weiter.

 

1950Nach der Währungsreform 1948 wechselte man die Pferde gegen Automobile aus. Schon wenige Jahre später, um 1950, gab es bereits zwei Fahrzeuge Typ Matador mit langer Pritsche zur Auslieferung von Sackware, zusätzlich wurden drei Daimler-Benz-Fahrzeuge für Großtransporte angeschafft, um die Versorgung zu verbessern. Auch personell expandierte das Unternehmen.

 

 

1951Um 1951 wurde auf dem Betriebsgelände die erste Tankstelle unter dem Namen ESSO mit drei Säulen errichtet und das erste Fahrzeug mit einem Tankauflieger von 3.000 l Inhalt zur Auslieferung von Dieselkraftstoff an die landwirtschaftliche Kundschaft angeschafft.

In den folgenden Jahren wurden ein Bürogebäude und zusätzliche Hallen errichtet, sowie 4 weitere Außendienstmitarbeiter eingestellt.

 

In den Jahren 1955 bis 1957 wurde ein großes unterirdisches Tanklager für die Lagerung von Heizöl, Benzin und Dieselkraftstoff errichtet.

 

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1958 entschloß sich Willy Stoffmehl nach Vertragsbeendigung mit der ESSO AG Deutschland eine freie Mineralölgesellschaft zu gründen. Während dieser Umbruch- und Umbauphase verunglückte er tödlich. Nach dem Tod ihres Mannes führte Frau Maria Stoffmehl das Unternehmen weiter und entschied sich ebenfalls gegen das erneute Angebot der ESSO zur weiteren Zusammenarbeit.

1962 traten in die dann inzwischen gegründete KG der Stoffmehl Mineralöl GmbH Norbert und Günther Stoffmehl als kaufmännische Angestellte ein. Das Geschäft wurde auf der Kohlen- wie auch auf der Treibstoff- und Heizölseite intensiv ausgebaut. Es wurden an der Feldstraße sukzessive Gelände aufgekauft, wo neben Kohle auch Mineralölprodukte lagerten.

1970 pachtete man in Kleve ein Industriegrundstück mit Straßen-, Bahn- und Schiffsanschluß und errichtete einen 1,5 Millionen Liter fassenden oberirdischen Behälter nebst Füllbühne. Diese Anlage wurde wegen der steigenden Nachfrage nach Heizöl extra leicht durch einen 5 Millionen Liter fassenden Behälter erweitert und 1973 in Betrieb genommen. Die Errichtung des Lagers führte dann auch zu einem umfangreichen Händlergeschäft im Nordkreis.

Aufgrund der enormen Lagerkapazität und der damit verbundenen Bevorratung sowie guter Verbindungen zu in Deutschland tätigen internationalen Mineralölkonzernen konnten durch internationale Begebenheiten entstandene Versorgungsengpässe ausgeglichen werden.

 

1973In den Jahren 1976-78 fand eine immer stärker werdende Konzentration des Mineralölgeschäftes zu Gunsten der Mineralölkonzerne statt, was letztendlich dazu führte, daß das Lager in Kleve Anfang der 80er Jahre aufgegeben wurde. Statt dessen wurde 1982 am Standort Geldern ein großes Gewerbegrundstück an der B 58 gekauft. Hierauf wurde ein neuer Mineralölbetrieb mit einer großen freien Tankstelle, sowie einem Reifen-Markt errichtet, zusätzlich ging man eine Partnerschaft mit der Firma OBI-Baumarkt ein.

 

 

1998 wurde auf dem gleichen Grundstück der alte Betrieb komplett abgebrochen und unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen, vor allem im Umweltbereich, ein neues Unternehmen errichtet mit einer Großtankstelle, getrennt für PKW- und LKW-Fahrzeuge, mit einem attraktiven Shop sowie zwei Waschstraßen. Das auf dem Gelände bereits existierende unterirdische Mineralöltanklager wurde ebenfalls nach neuesten Umweltauflagen modernisiert.

 

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Von diesem Standort aus werden heute über 23.000 Kunden in Nordrhein-Westfalen mit dem eigenen modernen Fuhrpark, der 14 Tankfahrzeuge umfasst, fortlaufend bedient.

Zu dieser äußerst positiven Entwicklung des Unternehmens hat auch das Preisbewußtsein der Verbraucherkundschaft beigetragen. Die Kunden wissen, daß freie Mineralölhändler im Interesse eines gut funktionierenden Wettbewerbes dem Markt erhalten bleiben müssen.